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Über 100 Jahre Leidenschaft

Die Gründung des Fußballvereins Niefern fällt in eine Zeit sportlichen Aufschwungs in Deutschland. Wie die Pilze schossen die Fußballvereine aus dem Boden. So kam es, daß der Fußballsport von den Städten, wo er schon längere Zeit betrieben wurde, seinen Einzug auch in den Landgemeinden hielt. In Niefern war der Initiator August Hofsäß der nach einigen Versammlungen mit den fußballinteressierten Jugendlichen den Grundstein für die Vereinsgründung legte, welche dann am 10. Oktober 1909 offiziell stattfand.

Die Gründungsmitglieder waren: Kühner August, Rathfelder Georg, Rathfelder Eugen, Vollmer Karl, Engelsberger August, Huttenloch Adolf, Ziegler Adolf, Baier August, Vetter Adolf, Lindenmann Otto, Metzger Hermann, Epple Emil, Wallinger Heinrich, Hugg Karl, Hehr Rudolf, Raisch August, Wassmer Eugen, Hofsäß August, Ruck Christian, Bühler Sigmund, Handschuh Robert, Baier Karl und Reichert, Paul

Zum ersten Vorstand des Vereins wurde August Hofsäß gewählt. Erwähnt werden sollte aber auch Paul Reichert, der in den Anfängen sehr viel für die Gründung und den Aufbau tat. Es war in der Gründungszeit relativ leicht, talentierte Fußballspieler nach Niefern zu holen. Schwieriger gestaltete sich da schon die Suche nach einem geeigneten Gelände für einen Fußballplatz. Man bekam es schließlich von Bäckermeister Hittler im Gewann "Schweinsleder". Aber bereits 1911 mußte ein neues Fußballfeld gesucht werden, da der junge Verein die Pachtzahlung nicht mehr aufbringen konnte. Nach schwierigen und langwierigen Verhandlungen konnte das Gelände der "Bischwiese" in Besitz genommen werden. Durch den 1. Weltkrieg ruhte in Niefern das Vereinsleben vollständig.

Erst 1919 konnte wieder an den Neuaufbau gedacht werden. 1. Vorsitzender nach dem 1. Weltkrieg war Wilheim Fröhlich, der auch schon in den Gründerjahren dieses Amt einige male innehatte. Während der Zeit dieser Spiele und spielerischen Hochblüte im Verein hatte Niefern eine Mannschaft auf dem Rasen, die in allen Reihen gleichmäßig gut besetzt war. In diese Zeit fiel dann auch der große Kampf gegen den 1. FC Pforzheim. 2500 Zuschauer, darunter viele "Club Anhänger", sahen das wohl größte Schlagerspiel, von dem der alte "Bischwiesen Sportplatz" zu berichten weiß. Ein jäher Abbruch brachte für den aufstrebenden, erfolgreichen Verein der Beginn des 2. Weltkrieges. Zwar konnte in den ersten Kriegsjahren der Spielbetrieb noch einigermaßen aufrecht erhalten werden, er erlahmte dann aber zwangsläufig mehr und mehr bis zum Stillstand. Während zu Beginn des Krieges Otto Unglaub mit der Leitung des Vereins beauftragt war, nahmen nach dessen Einberufung zum Militärdienst Adolf Kärcher, Willi Moster, Karl Boch und Richard Wacker bis zum Kriegsende gemeinsam die Geschicke des Vereins in ihre Hand.

Die Hochburg der Schiedsrichter war in früheren Zeiten Niefern. Unparteiische wie Scherb, Wacker, Epple, Moster, Rehm und Fröhlich bürgten für gute Qualität und waren zwischen den beiden Weltkriegen im gesamten Gebiet des Deutschen Fußballs bekannt. Wilhelm Scherb und Gustav Goßweiler standen an der Spitze des Vereins, als dieser in den Nachkriegsjahren wieder seine ersten Gehversuche machte; anschließend war Karl Augenstein langjähriger Vorstand. An ihn und seine Tätigkeit erinnert man sich schon deshalb gerne, weil unter seiner Führung 1950 1952 unser schönes Sportheim und das Enztal Stadion geplant, gebaut und 1954 mit dem Spiel FK Pirmasens Karlsruher SC (3:3) vor 6000 Zuschauern (mit Zusatztribüne) eingeweiht wurde. Als Sportheim dienten zuvor die Gasthäuser "Linde" und "Krone". 1949 feierte man mit großem Erfolg das 40 jährige Jubiläum. Der Spielbetrieb wurde aufgenommen und schon ein Jahr später die Meisterschaft in der A Klasse und der Aufstieg in die 2. Amateurliga erkämpft. Nachdem Karl Augenstein aus geschäftlichen Gründen nicht mehr als 1. Vorsitzender amtierte, wurde Otto Unglaub zum Vorsitzenden gewählt, der aber schon nach zwei Jahren sein Amt an den vorherigen Jugendleiter Herbert Härter abgab, der ebenfalls nur ein Jahr das Amt des 1. Vorsitzenden innehatte.

Im Frühjahr 1956 berief man dann den bis dahin drei Jahre lang als Hauptkassierer tätig gewesen Eduard Seikel an die Spitze des Vereins. Auf einer Deutschland Tournee bestreiten 1956 die Junioren des CF Barcelona ein Freundschaftsspiel in Niefern und siegen mit 5:2 Toren. 1959, zum 50 jährigen Jubiläum, hat die 1. Mannschaft dem Verein das wohl schönste Geschenk gemacht: nach dem unglücklichen Abstieg am Ende der letzten Spielzeit konnte die Meisterschaft in der A Klasse und damit der Wiederaufstieg in die 2. Amateurliga erkämpft werden.

Nach langjähriger Zugehörigkeit zur 2. Amateurliga mußte 1968 der erneute Weg in die A Klasse angetreten werden. 1971 erfolgte die Einweihung der neuen Flutlichtanlage auf dem Ausweichsportplatz und die Gründung einer Damen Fußballmannschaft. Mit großem Erfolg nimmt diese Mannschaft in den folgenden Jahren an den Verbands und Pokalspielen teil. Sie wird 3x Vizemeister und 1982 Meister im Sportkreis Pforzheim.

Seit 1972 ist das alljährliche Damenturnier einer der Höhepunkte dieser noch jungen Abteilung des Vereins, die einst Schrittmacher im Kreis Pforzheim war. Damenmannschaft gegründet im Juni 1971. Spielerinnen: Rita Jung, Heidrun Wasserbäch, Andrea Stieß, Rose Stützel, Gudrun Klotz, Waltraud Bogner, Gabi Ewert, Doris Zibold, Ingrid Zibold, Regina Bachmann, Beate Wurster, Regina Leoni, Doris Bruchner.

Der 1. Mannschaft gelang 1972 unter Trainer Heinrich Schwab der erneute Aufstieg in die 2. Amateurliga. Dort konnte man sich aber nur 1 Jahr halten und stieg 1973 wieder in die A Klasse ab. 1974 mußte das liebgewonnene Sportheim dem Neubau einer Schule Platz machen. Es wurde in verkleinertem Umfang in den Schulbau mit einbezogen. Im Juli 1975 trat der dreimalige Deutsche Meister und UEFA Cup Sieger Borussia Mönchengladbach zu einem Freundschaftsspiel als Saisonvorbereitung in Niefern an. Vor rund 5000 Zuschauern siegten die mit fast allen Assen angetretenen "Mönche" mit 10:1 Toren.

1977 stieg die 1. Mannschaft unter ihrem Trainer Hermann Schickle in die neu gegründete Bezirksliga auf. Im Enztalstadion gingen vor 1500 Zuschauern die Finalspiele um die 1. deutsche B Jugendmeisterschaft über die Bühne. Eintracht Frankfurt siegt im Endspiel mit 2:1 gegen Schalke 04. Im Spiel um den dritten Platz behielt der SC Staaken mit 2:1 Toren die Oberhand über die Mannschaft von Mainz 05. Durch die zentrale Lage wurde Niefern und sein Enztal Stadion des öfteren für wichtige Entscheidungsspiele als Austragungsort ausgewählt.

1979 feierte man dann in gebührendem Rahmen das 70 jährige Jubiläum. Sowohl die Veranstaltungen im Festzelt, wie auch die Spiele auf dem Rasen waren hervorragend besucht.

1981 konnte die 1. Mannschaft den wieder entdeckten, erstmals ausgespielten Enztal Pokal erringen und die Damenmannschaft bei ihrem eigenen Turnier den Wanderpokal zum dritten Male und damit endgültig in ihre Reihen holen.

Nachdem die 1. Mannschaft 1983 aus der Bezirksliga in die A Klasse abstieg, mußte man 1990 sogar erstmals den bitteren Abstieg in die B Klasse gehen. Bereits ein Jahr später schaffte der FVN unter Trainer Volker Karst und Spielleiter Martin Dihlmann den Wiederaufstieg in die A Klasse.

Der Zusammenschluß der FVN und FVÖ Jugendabteilungen zur JSG Niefern Öschelbronn 1986 eröffnete eine weitere Perspektive für erfolgreiche Jugendarbeit. Herbert Wacker war als Jugendleiter des FVN einer der JSG Väter, er hatte das Jugendleiteramt von Herbert Feitenhansl übernommen der 15 Jahre im Amt war. Zahlreiche Jugendmeisterschaften, die Teilnahme der D Jgd. 88/89 an den Spielen um die Badischen Meisterschaft, Teilnahme der A+B Jugend 92 94 in der Landesligarunde und viele Turniersiege zeichnen den Weg der JSG, die über 250 Jugendspieler in 16 Mannschaften zählt. FVN Jugendleiter Bernd Konrad und Schriftführer Peter Sauter vertreten jahrelang die FVN Farben in der JSG. Herbert Bruchner verwaltete bis 1999 die Kasse. Herbert Sihn leitete von 1959 61 die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender, ehe Arthur Haßlacher bis 1968 dieses Amt bekleidete. Siegfried Hartung (1969 70), Willi Vollmer (1970 72), Adolf Bräuner (1972 75), Jürgen Bruchner (1975 82) waren die weiteren Männer an der Spitze des Vereins, bis 1983 Alfons Kech die Führung des FV Niefern übernahm. 1985-86 folgte Günther Dauber, 1987-1990 Otto Maisch, 1991-1994 Fritz Bock, bis 1995 Tom Waninger die Vereinsführung übernahm.

Der unvergessene Herbert Sihn verwaltete in den 80zigern die Vereinskasse, deren Verwaltung seit 1987 bis heute in den Händen von Frank Bickel liegt. Nachdem die 1. Mannschaft 1983 aus der Bezirksliga in die A-Klasse absteigt, mußte man 1990 sogar erstmals den bitteren Abstieg in die B-Klasse gehen. Bereits ein Jahr später schaffte der FVN unter Trainer Volker Karst und Spielleiter Martin Dihlmann den Wiederaufstieg in die A-Klasse .

1995 mit der Amtsübernahme von Tom Waninger verdichteten sich der lange gehegte FVN-Wunsch auf ein neues Sportheim. Damit fanden die Bemühungen von den Amtsvorgänger Fritz Bock und Günther Rotweiler eine Fortsetzung, die bereits eine Sportheimplanung am Hallenbad vorangetrieben hatten. Nach 2jähriger Planung konnte im Mai 1997 der 1.Spatenstich für ein gemeinsames Sportheim des Fußball-vereins und der DLRG begonnen werden. Auf der ehemaligen Freibadterrasse am Bohnenberger Kanal erwuchs ein Sportheim auf das der FV 09 Niefern, seit dem Abriss des eigen Vereinsheimes 1974, also 23 Jahre trotz Gemeindevertrag, gewartet hatte. Unter Mithilfe vieler Mitglieder und FVN-Freunde und Gönner, sowie der DLRG-Freunde wurde in zahllosen Arbeitsstunden das neue Heim mit großem Eigenanteil erbaut. Stellvertretend für über 7000 Arbeitsstunden in mehr als 2 Jahren Bauzeit muß man die Vorstandsmitglieder Siegfried Büchler, Frank Bickel, Martin Dihlmann und Tom Waninger nennen, sowie Mitglied Dirk Schrade und die DLRG´ler Martin Krust, Robert Stauner und Gerhard Erbacher, denen wie allen anderen nicht erwähnten Helfern größten Respekt zu zollen ist. Ohne diese großartige Eigenleistung wäre das 1,2 Mio. DM-Projekt nicht finanzierbar gewesen. Im April 1999 wurde das „Neue Sportheim“ im 90zigsten Vereinsjahr von der Pächterfamilie Krizanovic eröffnet und von den Vereinen dankbar angenommen. Mitglied und Architekt Adolf Bräuner hat ein Schmuckstück innerhalb des Schul-und Sportzentrums geschaffen, das den Vereinen -Freude, Aufschwung und Erfolg- bringen soll.

90 Jahre FVN wurde aufgrund der Baubelastung nicht gefeiert, jedoch der 75.Geburtstag von unserem Sportfreund und Kreisvorsitzenden Herbert Härter der als FVN-Funktionär, Schiri und Trainer aktiv war und für sein ehrenamtliches Engagement mehr als Respekt verdient.

Leider hat der FVN im Jahre 1999 nur noch einen aktiven Schiedsrichter, unseren 76 jährigen Gerd Kunzmann, dem an dieser Stelle für seinen langjährigen Einsatz in „Schwarz“ unser Dank gilt. Herbert Härter, Walter Härlin, Hans Engelsberger, Hans und Rita Jung, die Schiedsrichter Pran und Rehm, Martin Dihlmann, Tom Waninger waren in früheren Jahren für den FVN als Schiedsrichter erfolgreich tätig.

Am 22.Oktober 1999 wurde das FVN/DLRG-Sportheim offiziell eingeweiht. Vertreter aus der Kommunalpolitik, Wirtschaft, Sportvertreter und viele Freunde der Vereine teilten die Freunde mit den Bauvereinen. Mit einem „Tag der offenen Tür“ und einem Heimspielsieg gegen den Nachbarn aus Öschelbronn wurde das Sportheim ordentlich und öffentlich eingeweiht. Für seine Verdienste um den Sportheimbau wurde der 1. Vorsitzende Tom Waninger mit dem DFB-Ehrenamtspreis 1999 ausgezeichnet und weilte beim 100jährigen DFB-Jubiläum in Leipzig. Trainer Jürgen Miles , 2 ½ Jahre für den sportlichen Bereich verantwortlich, verlässt im Herbst auf eigenen Wunsch die im Abstiegskampf in der A-Liga 1 steckende Mannschaft. Nach kurzer Suche übernimmt Günther Zundel aus Wiernsheim das Traineramt beim FVN –Ziel Klassenerhalt- .

Die FVN-Vorstandschaft 1999/2000: 1.Vorsitzender Tom Waninger, 2.Vorsitzender Olaf Schrade, 3.Vorsitzender Siegfried Büchler, Hauptkassier Frank Bickel, Spielausschußvors. Martin Dihlmann, FVN-Jugendleiter Bernd Konrad. Der FVN steigt aus der A-Liga 1 ab, nach mehreren erfolglosen Endspielen muss der FVN nach 1990 zum 2. Mal in die B-Liga absteigen. Mehrere Spieler verlassen den Verein, Günther Zundel versucht mit einer neuen Mannschaft den Wiederaufstieg. Die Vorstandschaft 2000/2001: 1.Vorsitzenden Tom Waninger, 2.Vorsitzender Olaf Schrade, Hauptkassier Frank Bickel, Spielausschußvors. Martin Dihlmann, FVN-Jugendleiter Norbert Sieber Die JSG führt im Juni 2000 erfolgreiche Jugendturniere auf der Bischwiese durch, der anschliesende 1.Bellmercup mit 28 Firmen-und 6 AH-Mannschaften ,als Kleinfeldturnier wird ein voller Erfolg. Tom Waninger tritt überraschend als 1.Vorsitzender zurück, die FVN-Führung um Frank Bickel und Olaf Schrade arbeitet ohne 1. Vorsitzenden weiter.

Die 1.Saison in der B-Liga 1 Pforzheim verläuft nicht nach Wunsch, der FVN hat nichts mit den vorderen Rängen zu tun. Die Vorstandschaft 2001/2002: 1.Vorsitzenden nicht besetzt, 2.Vorsitzender Olaf Schrade, Hauptkassier Frank Bickel, FVN-Jugendleiter Norbert Sieber. Martin Dihlmann übergibt nach 13 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Spielleiter sein Amt an Armin Kech.

Der 2. Bellmer-Cup mit 32 Firmen-und 7 Vereinsmannschaften wird wieder ein Erfolg auf der Bischwiese. Die Jugendturniere der JSG und Hallenturniere der JSG mit Beteiligung der Stuttgarter Kickers, VfB und KSC Spiegel eine erfolgreiche Jugendarbeit wieder.

Mit einem neuen Trainer Adnan Sahin startet der FVN in die B-Liga Spielzeit 2001/2002, nach erfolgreicher Vorrunde mit Kontakt zur Spitze, führt ab März 2001 Siegfried Büchler die Mannschaft. Die Generalversammlung 2002/2003 endet mit der Wahl des Notvorstandes Walter Pfenninger und Reinhold Bauer. Es ist nicht gelungen eine FVN-Führungsmannschaft zu bilden, Frank Bickel und Olaf Schrade legen nach der Entlastung ihre Ämter nieder. Eine außerordentliche Versammlung wird angesetzt.

In einer außerordentlichen Generalversammlung gelingt es am 26.04.2002 eine neue Führungsmannschaft zu bilden. Frank Bickel (Finanzen), Dirk Schrade (Spielbetrieb), Olaf Schrade (Öffentlichkeitsarbeit), Tom Waninger (Sportheim), Heinz Schmid (Repräsentation), Norbert Sieber (Jugend) und Steffen Bickel (Werbung) wurden zum neuen gleichberechtigten 7er Vorstand gewählt. Schriftführer Andreas Bauer ergänzt das Team.

Der 3. Bellmer-Cup Mitte Juni war wieder der Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm, das erstmals auch ein sehr erfolgreiches Jugendcamp der JSG am Saisonende beinhaltete. Die D-Jugend der JSG wurde Kreismeister 2001/2002 und 5. der badischen Meisterschaften, trainiert von Rudolf Schöpf und Dietmar Graf. Mit Martin Müller aus Eutingen wurde ein neuer Trainer für die Spielzeit 2002/2003 verpflichtet, Ziel mittel- fristiger Neuaufbau.

Der Freibadneubau in unmittelbarer Nachbarschaft des Sportheimes, mit Ziel Fertigstellung Mai 2003, lässt ein modernes Edelstahlbad, wieder mit 5m Turm und Rutsche entstehen. Die Diskussion über die Verplanung des Papierfabrikgeländes kommt still in die Gänge, 2 Sportplätze oder Stadion mit 400m Bahn, der „Alte Sportplatz“ als Festplatz ? werden mittelfristig die Themen zwischen Gemeinde, Vereine und Schule sein. Mit Remi Dyka und Dominik Waninger legen seit langen wieder 2 Nieferner Schiedsrichter die Prüfung ab und leiten Spiele für den FVN. Es folgen Nico Voges und Sezkin Atmaca.

Zwei Jugendhallenturniere 2002/2003 werden wieder ein voller Erfolg unter der bewährten JSG-Regie der Herren Norbert Sieber, Bernhard Feiler, Peter Sauter und Kassiererin Christa Gayer und zahlreichen Helfern. Die B-Liga Saison 2002/2003 beginnt hoffnungsvoll unter Spielertrainer Martin Müller. Aufgrund Spielermangel und schwächer werdenden Leistungen beendet man die Saison doch enttäuschend im hinteren Drittel und beendet die Zusammenarbeit mit Martin Müller am Saisonende einvernehmlich. Sein Nachfolger wird der ehemalige FVN-Jugendspieler Roman Gichau. Das neue Freibad wird am 23.05.2003 termingerecht eingeweiht.

Der FVN präsentiert sich online mit lebendiger Homepage gestaltet von Andreas Bauer. Die JSG C-Jugend wird Staffelmeister und steigt in die Kreisliga auf, den Aufstieg verpasst die A-Jugend unglücklich im Entscheidungsspiel gegen Rotensol mit 0:1 in letzter Spielminute. Der 4. Bellmer-Cup wird ein voller Erfolg, Fa. Heckler und die Besencombo heissen die Turniersieger. Bei 42 Teilnehmenden Teams. Der gesellige und Unterhaltungspart bestreiten Herzblatt und Tattoo und füllen das FVN-Zelt.

Die JSG-Turnier mit 60 Mannschaften in 4 Tagen sehen die JSG F1 und F2 als Turniersieger und viele schöne Spiele bei heissem Sommerwetter. Das Thema Fusion wird von den Vereinen und Vorständen des FVÖ und FVN Mitte 2003 wiederbelebt. Im Frühjahr 2005 entscheidet die Mitgliederversammlung des FVN gegen eine Fusion mit dem FV Öschelbronn. Der FV Niefern will eigenständig in die Zukunft sehen. Disese Entscheidung trifft nich bei jedermann auf Verständnis. Die Vorstandschaft des FV Niefern erlebt im April, nach Rücktritten aus persönlichen Gründen eine Verjüngung. Frank Bickel als Kassier legt nach jahrelanger guter Arbeit sein Amt nieder. Neuer 1. Vorstand wird Dirk Schrade. Unterstütz durch den 2. Vorstand Andreas Bauer und Olaf Schrade der gemeinsam mit Stefan Krause die Finanzen verwalten wird, sieht man der Zukunft zuversichtlich entgegen. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Seit Jahren sind dem Verein immer treue und von großem Idealismus beseelte Mitarbeiter in der Vereinsleitung zur Seite gestanden, sind große Fußballkönner und Spielerpersönlichkeiten aus seinen Reihen herausgewachsen, denen wir heute unseren Dank abstatten wollen für alle ihre mühevolle Arbeit und für ihren sportlichen Einsatz auf dem grünen Rasen. Möge sich niemand zurückgesetzt fühlen, dessen Name hier nicht aufgeführt ist. In den Bewußtsein seine Pflicht dem Verein gegenüber erfüllt zu haben, möge jeder den schönsten Dank und die Genugtuung empfinden, für eine große. ideale Sache gearbeitet und gekämpft zu haben. Fußballverein 09 Niefern e.V.